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06Dez

Regierungswechsel ist möglich

Die neueste ndr-Umfrage:

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/landtagswahl_niedersachsen_2013/umfragen/niedersachsentrend145.html

06Dez

Grüne besuchen Interessengemeinschaft Schönes Lünne

Am 05.12. besuchten drei Mitglieder der Kreistagsfraktion und die Fraktionsvorsitzende im Bundestag Renate Künast die Interessengemeinschaft gegen Fracking. 

Reante Künast legte dar, wie auf Bundesebene mit Anträgen z.B. zum Bergrecht die Grundlagen für einen Verzicht auf unkonventionelle Gasförderung gelegt werden kann. “Ein erster Schritt wäre schon, wenn die Bundesregierung die eigenen Studien z.B. vom Umweltzbundesamt ernst nehmen würde.” Dass auch auf Landesebene durch Abwahl der schwarz-gelben Regierung ein Fortschritt zu erzielen wäre, bemerkte Birgit Kemmer an.

Das ausgeprägte Interesse der IG galt der Frage, welche Möglichkeiten ihr zur Verfügung stehen könnten. Hier regte Carsten Keetz an, einen Verein zu gründen. Dieser könne dann auch Spenden sammeln für eine mögliche Klage. Spontan erfolgte Zusagen der Grünen Kreisverbände aus Emsland und Grafschaft führten schließlich nach dem Pressegspräch zu einer Vereinsgründung.

Zur Berichterstattung:

Lingener / Meppener Tagespost

EV1 (Ems-Vechte-TV)

Ems-Vechte-Welle (inkl. Pdcast)

 

Weitere Informationen:

Interessengemeinschaft Schönes Lünne

Der Spiegel: Umweltbundesamt warnt

Studie des UBA

ZDF-Video „So geht Fracking“

 

 

04Dez

Statement zur Oberschule

(sinngemäß einem Beitrag in der letzten Schulausschusssitzung am 03.12.2012 entsprechend)

Die Frage, wie die Oberschule einzuschätzen ist, wird erleichtert durch die Zahl der tatsächlich eingerichteten gymnasialen Zweige: 26 in ganz Niedersachsen. Die CDU hatte Reklame damit gemacht, dass mit der Oberschule ein vollwertiges System ermöglicht werde. Tatsächlich bedeutet jedoch die restriktive Behandlung der Anträge, dass die Oberschule nur aus zwei Gründen ins Leben gerufen wurde: als Schutz des Gymnasiums und als Abwehrmaßnahme gegen die vielerorts gewünschten Gesamtschulen. Die Eltern wünschen sich aber, dass die Schule einen Weg zum Abitur offenhält. Diesem Wunsch werden die meisten Oberschulen nicht gerecht. (Nebenbei: Der gymnasiale Zweig in Geeste wurde abgelehnt, in Esterwegen wurde er eingerichtet: Anzahl der Kinder mit Gymnasialempfehlung in Esterwegen zum Beginn dieses Schuljahres: 2 (in Worten: zwei!) Das hätte Geeste auch geschafft!!

Ein ebenfalls interessantes Ergebnis einer Anfrage der Grünen an die Landesregierung ist das Übergewicht der Oberschule ohne Fachleistungsdifferenzierung. Dies bedeutet, dass in den Einstiegsklassen 5 und evtl. 6 nicht nach Leistung differenziert wird. Hier sieht man., dass die Basis in den Schulen den Kindern ein längeres gemeinsames Lernen ohne Selektion ermöglichen will. Auch dies ist ein wichtiger Wille der Eltern landesweit.

Als eine dramatische Entwicklung könnte sich die Zulassungsbegrenzung der Oberschule auf mindestens 48 Kinder erweisen. Diese Zahl dürfte von ca. einem Drittel der jetzt 216 Oberschulen unterschritten werden und bereits bald in eine Existenzgefährdung münden. Das ist das gegenteil von nachhaltiger Schulpolitik.

Ich hoffe, dass eine zukünftige rot-grüne Landesregierung die Oberschulen stärkt und den Weg für Integrierte Gesamtschulen erleichtert.